Science Street Art zur Physik des Lichts

Am 20. August wurde es wissenschaftlich auf den Wegen Erlangens – und das wortwörtlich. Unter dem Motto „Science Street Art -­ Wissenschaft auf der Straße" verwirklichte das MPL zusammen mit Wissenschaftskommunikator Philipp Schrögel ein spannendes Kunstprojekt im Rahmen des Internationalen Jahr des Lichts 2015“. Temporäre Kreide-­‐“Graffiti“ mit Motiven aus der Arbeit des Instituts schmück(t)en dabei die Straßen der Erlangener Innenstadt. Das Projekt wurde mit Jugendlichen der Ferienbetreuung der FAU umgesetzt. Mit großem Erfolg konnte die bunte Aktion Passanten auf eine kreative Weise zur Beschäftigung mit der Wissenschaft anregen und neugierig auf mehr machen.

Science Street Art präsentiert wissenschaftliche Informationen zur Physik des Lichts als Kreide-­‐“Graffiti“ inmitten des Alltags der Bürgerinnen und Bürger Erlangens. Minimalistische Abbildungen aus den Forschungsfeldern des Instituts machen neugierig auf die Wissenschaft dahinter. Durch eine in das Motiv eingebundene Internetadresse und einen mit dem Smartphone scanbaren QR-­‐Code (ein zweidimensionaler Strichcode) wird auf eine Webseite verwiesen. Dahinter stecken dann weiterführende Informationen. Die Kreide hält nur einige Tage oder bis zum nächsten Regen. Die Vergänglichkeit der Motive erlaubt die Platzierung an zentralen Orten der Stadt. So wird Erlangen auf kreative Weise als Wissenschaftsstadt erfahrbar.

Das Projekt wurde im Ideenwettbewerb zum Jahr des Lichts von ZEISS und DPG mit dem dritten Preis ausgezeichnet, weitere Informationen hierzu finden Sie auf der DPG-Seite.

 

 

Licht: ein ganzes Jahr

Das Jahr 2015 wurde von der Generalversammlung der Vereinten Nationen zum Internationalen Jahr des Lichts und der lichtbasierten Technologien (IYL2015) ausgerufen. Erklärtes Ziel dieser weltweiten Initiative ist es, durch Aktivitäten auf nationaler, regionaler und internationaler Ebene die Bedeutung von Licht und optischen Technologien für unser Leben, unsere Zukunft sowie die gesellschaftliche Entwicklung zu betonen.

Das MPL organisiert eine Reihe an Aktivitäten zum Jahr des Lichts. Einen Überblick finden Sie hier.

 

 

Licht: von Natur aus unscharf. Das ist sicher!

Die NSA könnte es künftig schwer haben, verschlüsselte Nachrichten zu knacken – zumindest, wenn sich eine Technik durchsetzt, die auch Wissenschaftler des MPL und der FAU erforschen: die Quantenkryptografie. Die Physiker schafften die Grundlage, um dieser Technik, mit der sich Information schon heute abhörsicher austauschen lässt, zu breiterer Anwendung zu verhelfen. Sie haben erstmals einen hellen Lichtpuls, den sie vorher in einen besonders empfindlichen Quantenzustand gebracht hatten, über 1,6 Kilometer durch die Luft vom Max-Planck-Institut zur Universität gesendet. Helle Lichtblitze für die Quantenkommunikation durch die Atmosphäre zu nutzen, böte gegenüber der dafür heute gebräuchlichsten Technik manchen Vorteil: So lassen sich die Photonenpakete anders als einzelne Photonen auch bei Sonnenschein übertragen. Außerdem werden die dafür nötigen Empfänger schon heute für die optische Telekommunikation sowohl über Glasfasern als auch über Satelliten verwendet.

 Auf Deutschland geht ein Licht auf ist zu diesem Thema der spannende Film „Quantenphysik- Abhörsicher durch Zufall“ zu sehen. Zudem geben MPL-Wissenschaftler in Blogeinträgen einen Einblick in den Laboralltag mit Quanten. In einer Sonderausgabe zum Thema Licht der MaxPlanckForschung finden Sie zudem den Artikel Geheimcode im Laserblitz.

 

 

Licht: in der Faser gefangen

Mikrostrukturierte photonische Kristallfasern (PCFs) eröffnen einzigartige Perspektiven, Licht über lange Distanzen in Hohlkernen zu leiten. Dies kann beispielsweise genutzt werden, um die nichtlineare Wechselwirkung von Licht und Atomen unter extremen Bedingungen zu untersuchen.

Das Motiv zeigte eine "Kagomé-PCF". Die Wechselwirkung von Atomen mit Pulsen, die nur wenige Femtosekunden lang sind, lässt sich darin besonders vorteilhaft realisieren. Die Kagomé-Struktur ist für UV-Licht besonders gut geeignet.


Weitere Informationen finden Sie unter folgenden Links:

 

 

Licht: für die kleinsten Funkstationen der Welt

Einzelne Photonen, die von einem Molekül zu einem anderen gesendet werden, könnten sich als Träger von Quanteninformation eignen.

Funkverkehr wird auf elementarstem Niveau möglich: Wissenschaftler der ETH Zürich und des MPL haben zwei Moleküle als Antennen benutzt und von einer zur anderen Signale in Form einzelner Photonen, also Lichtteilchen, übertragen. Da ein einzelnes Photon mit einem Molekül gewöhnlich kaum wechselwirkt, mussten die Physiker einige experimentelle Kniffe anwenden, damit das Empfänger-Molekül das Licht-Signal registriert. Eine Funkverbindung, die durch einzelne Photonen vermittelt wird, würde sich sehr gut für verschiedene Anwendungen der Quantenkommunikation, etwa in der Quantenkryptografie oder in einem Quantencomputer eignen.

Weitere Information finden Sie hier.

 

 

Bilder der Veranstaltung

Am MPL
Am MPL
Am MPL
Am MPL
Am MPL
Auftakt
Auftakt
Auftakt
Auftakt
Auftakt
Auftakt
Auftakt
In der Stadt
In der Stadt
In der Stadt
In der Stadt
Motiv 1
Motiv 2
Motiv 3
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